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Bücher

Fernsehen findet heute nicht mehr nur auf den etablierten TV-Stationen und Sendeanstalten statt. Filme, Videos, Spots und Clips laufen auf YouTube, Vimeo und Co. Günstige Produktionstechniken und leichte Zugänge zum Publikum schaffen neue Chancen für Publizisten. Das Risiko: Die Aufgaben von Journalisten, zu recherchieren, auszuwählen, zu gewichten und vor allem ausgewogen, verständlich und informativ zu berichten, könnten an Relevanz verlieren.

Dieser Herausforderung stellt sich das Buch Fernsehjournalismus in seiner 2., völlig überarbeiteten Auflage. Es vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten für die journalistische Arbeit im Fernsehen oder in anderen Medien, die bewegte Bilder als Kommunikationsmittel nutzen. Dabei vermeiden es die Autoren, den Fernsehjournalismus zu einem Handwerk zu degradieren, das in wenigen Schritten erlernbar ist. Vielmehr verfolgen sie ein ganzheitliches Verständnis für den kreativen und gestalterischen Prozess der Fernsehberichterstattung.
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Während es in der Szenenarbeit häufig ausschließlich um Gefühls- und Denkprozesse oder Dramaturgie geht, legt Nick Dong-Sik den Fokus ganz auf unseren Körper. Denn unser Körper ist kontrollierbar und bietet so Schauspielern, die am Filmset punktgenau funktionieren müssen, einen sicheren Anker ? ganz unabhängig von Tagesform und Gefühlslage. Optimale Kamerapräsenz mit künstlerischem Ausdruck zu verbinden, ist dabei das Ziel: Wie zeigt man authentische Emotionen, Gedanken und Bewegungen in verschiedenen Einstellungsgrößen für egal wie viele Takes? Wie bewahrt man kreative Spielfreude, aber ebenso Erdung und Stillness, während man sich am Filmset auf so vieles gleichzeitig konzentrieren muss?
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Dieser Wandel der Medien wirkt sich in einschneidender Weise auch auf die Produktion, Verwertung und Archivierung von Bewegtbildern aus: Von der Kamera über Datenspeicher, Schnitttechnik, der Postproduktion, dem digitalen Transport des Materials usw. hat sich die gesamte technologische Plattform von Film und Fernsehen grundlegend verändert und wird dies weiterhin tun. Damit einher gehen so gravierende Veränderungen wie völlig neue Konzepte für Workflows, Archivierung und Distribution.
Die vorliegende dwerft-Studie untersucht die Märkte, die sich mit digitaler, filebasierter Produktion und Verwertung befassen. Neben einer Darstellung von Marktumfang und -struktur werden Herausforderungen und Risiken für die Zukunft herausgearbeitet. Dafür wurden umfangreich aktuelle Studien und Statistiken ausgewertet und Interviews mit namhaften Experten aus Forschung und Wissenschaft, Technologieberatung sowie mit erfolgreichen Medienunternehmern geführt.
Die dwerft-Studie bietet somit wichtige Orientierung in einem sich massiv veränderndem Markt für die Produktion, Archivierung und Distribution von Film- und Fernsehinhalten. Für die Medienbranche gilt es, auf zukünftige Herausforderungen zu reagieren und sich auf eine schrittweise Umstellung von Produktions- und Verwertungsprozessen einzustellen.
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Verschwendete Milliarden, zweifelhafte Programmgestaltung und gekaufter Journalismus sind untrügliche Zeichen einer korrupten Medienlandschaft, in der es schon längst nicht mehr nur um Profit und Popularität geht. Das beinharte Machtstreben einiger Weniger führt zu einer Manipulationshoheit und zunehmend sind wir mit den bedenklichen gesellschaftlichen Folgen konfrontiert.
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Doris Dörrie, 1955 in Hannover geboren, studierte Theater und Schauspiel in Stockton, Kalifornien, und in New York, wo sie nebenbei am Goethe-Institut als Filmvorführerin jobbte. Sie entschloß sich, nicht vor, sondern hinter der Kamera zu stehen.
Der erste Walzer, ihre Abschlußarbeit an der Münchner Hochschule für Film, wurde an Festivals und im Fernsehen gezeigt, Männer, ihr dritter Kinofilm, in der ganzen Welt. Dabei wäre der Film, der sogar in den USA ein Hit war, beinahe nicht in die Kinos gekommen, weil er für die Verleiher zu klein war. Insgesamt haben über 14 Millionen Menschen Doris Dörries Filme gesehen. Parallel zu ihrer Kinoarbeit veröffentlicht sie als eine der besten Erzählerinnen der deutschen Gegenwartsliteratur (Die Zeit) Kurzgeschichten, die unter anderem mit dem Ernst-Hoferichter-Preis und dem Bettina-von-Arnim-Preis der Zeitschrift Brigitte ausgezeichnet wurden. Ihr erster Roman Was machen wir jetzt? war monatelang auf den Bestsellerlisten. Seit kurzem schreibt sie auch Kinderbücher.

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