Zielfahnder - Flucht in die Karpaten
ARD 01.05.2018 / 20:15 Uhr
  • Rolle Schauspieler*in Agentur

  • Regie: Dominik Graf

  • Buch: Rolf Basedow

  • Musik: Sven Rossenbach und Florian van Volxem

  • Kamera: Alexander Fischerkoesen

  • Jahr: Deutschland 2016

Laufzeit: 113 Min. Das mehrfach mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Duo Dominik Graf und Rolf Basedow verknüpft eine atemlose Verbrecherjagd, die in die entlegene Bergwelt Rumäniens führt, mit dem Porträt eines fremden, in der Zeit stehen gebliebenen Landes. Als Zielfahnder sind Hanna Landauer (Ulrike C. Tscharre) und Sven Schröder (Ronald Zehrfeld) Teil einer Sondereinheit des LKA, die flüchtige Verbrecher über die Grenzen bis in die entlegensten Winkel der Welt verfolgt. * Der Gewaltverbrecher Caramitru (Dragos Bucur) bricht aus einer Justizvollzugsanstalt in Nordrhein-Westfalen aus. Es beginnt eine konzentrierte Jagd durch Deutschland bis an die polnische Grenze. Immer auf Caramitrus Fersen: Hanna Landauer (Ulrike C. Tscharre) und Sven Schröder (Ronald Zehrfeld), Zielfahnder beim LKA in Nordrhein-Westfalen. Die beiden gehören einer hochspezialisierten Polizeieinheit an, die für heikle Einsätze rund um den Globus geschult ist, wo sie in Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden nach Schwerstkriminellen fahndet. Doch Caramitru ist seinen Verfolgern stets einen Schritt voraus - und entkommt. Ein herber Rückschlag für die Polizei, vor allem für Landauer, denn Caramitru ist kein Unbekannter für sie: Bei einer missglückten Festnahme hatte Caramitru seinerzeit Landauers Partner Paul Lindner (Florian Lange) angeschossen. Lindner ist bis heute dienstuntauglich. Für Landauer gibt es daher nur ein Ziel: Caramitru muss wieder hinter Gitter gebracht werden. Die Jagd nach Caramitru führt Schröder und Landauer weiter nach Rumänien. Mit Hilfe der rumänischen Kollegen verfolgen sie Caramitru von Bukarest aus zu einem entlegenen Dorf am Fuße der Karpaten. In dieser für sie fremden Welt wollen sie den Flüchtigen stellen - auf der Hochzeit von dessen Schwester. Eine Jagd mit überraschenden Hindernissen, die Landauer und Schröder nicht nur an geografische und kulturelle Grenzen bringt, sondern letztlich auch an ihre eigenen.