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Nachrichten

Allianz Deutscher Produzenten

Resolution von der Jahres-Gesamtmitgliederversammlung der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen vom 9. Februar 2012

22-02-2012: Die Mitglieder der Produzentenallianz haben bei der Jahres-Gesamtmitgliederversammlung am 9. Februar 2012 eine Resolution verabschiedet, in der sie ihre wichtigsten Forderungen an die öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsender zusammenfassen.

Resolution

gefasst auf der Mitgliederversammlung der Allianz Deutscher Produzenten e.V. vom 09.02.2012

1. Die Produzenten der Allianz Deutscher Produzenten e.V. betrachten die Einfrierung der Finanzmittel für den öffentlichen Rundfunk mit Sorge. Der damit nicht einmal stattfindende Inflationsausgleich führt vor allem im Programmbereich zu immer weiter gehenden Einsparungen, die sich zwangsläufig auf die Qualität der Programme auswirken werden.
2. Wir wiederholen deshalb unsere Forderung, bei der nächsten Erhöhung der Rundfunkgebühren zweckgebunden 1,00 EUR zusätzlich für die deutsche Produktion (unter Einschluss der Dokumentation und der Animation) sicherzustellen, mit dem Ziel, hierdurch die Produktionswirtschaft nachhaltig auf eine wirtschaftlich solide Basis zu stellen.
3. Die Transparenz bezüglich der Produktionstätigkeit der öffentlich-rechtlichen und privaten Sender ist zu erhöhen. Es muss Klarheit über die Verteilung der Produktionsvolumina auf Inhouse-Produktionen der Sender und auf Auftragsvergaben sowie Genres an Produktionsfirmen und über die damit verbundenen Kostenstrukturen hergestellt werden.
4. Mindestens 70 % der Produktionsetats eines jeden Fernsehsenders sollen künftig an Produktionsfirmen vergeben werden. Wir sind überzeugt, dass damit ein Gewinn an Kreativität und Kosteneffizienz verbunden wäre.
5. Wir fordern ein stärkeres Engagement der Sender für den deutschen Kinofilm. Das gilt sowohl für die Höhe der finanziellen Investitionen der Sender in den deutschen Kinofilm (über Ko-Produktionen, Lizenzankäufe und Einzahlungen in Förderungen) wie auch die Bereitschaft der Sender, dem deutschen Kinofilm Sendezeiten im Hauptabendprogramm einzuräumen.
6. Die Terms of Trade in den Beziehungen zwischen den Produzenten und den verschiedenen Verwertern der von ihnen geschaffenen Produktionen sind im Rahmen der anstehenden Gespräche so fortzuentwickeln, dass sie den Produzenten eine realistische Chance bieten, Eigenkapital zu bilden und am Erfolg ihrer Produktionen auch wirtschaftlich zu partizipieren.
7. Die Sender werden aufgefordert, die Entwicklung von TV-Formaten in Deutschland zu unterstützen und die international üblichen Standards bei Adaption oder Lizenzierung von TV-Formaten zu respektieren.

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Quelle: Produzentenallianz / website
Berlin

Berlinale

DIE PREISTRÄGER DER 62. INTERNATIONALEN FILMFESTSPIELE BERLIN

Berlinale

18-02-2012: PREISE DER INTERNATIONALEN JURY

GOLDENER BÄR FÜR DEN BESTEN FILM
Cesare deve morire
Caesar Must Die
von Paolo & Vittorio Taviani

GROSSER PREIS DER JURY – SILBERNER BÄR
Csak a szél
Just The Wind
von Bence Fliegauf

SILBERNER BÄR FÜR DIE BESTE REGIE Christian Petzold für
Barbara (Barbara)

SILBERNER BÄR FÜR DIE BESTE DARSTELLERIN
Rachel Mwanza in
Rebelle (War Witch) von Kim Nguyen

SILBERNER BÄR FÜR DEN BESTEN DARSTELLER Mikkel Boe Følsgaard in
En Kongelig Affære (A Royal Affair) von Nikolaj Arcel

SILBERNER BÄR FÜR EINE HERAUSRAGENDE KÜNSTLERISCHE LEISTUNG
Lutz Reitemeier für die Kamera in
Bai lu yuan (White Deer Plain) von Wang Quan'an

SILBERNER BÄR FÜR DAS BESTE DREHBUCH Nikolaj Arcel, Rasmus Heisterberg für
En Kongelig Affære (A Royal Affair) von Nikolaj Arcel

ALFRED-BAUER-PREIS, in Erinnerung an den Gründer des Festivals, für einen Spielfilm, der neue
Perspektiven der Filmkunst eröffnet
Tabu
von Miguel Gomes

SONDERPREIS – SILBERNER BÄR
L'enfant d'en haut Sister
von Ursula Meier

JURY FÜR DEN BESTEN ERSTLINGSFILM

PREIS BESTER ERSTLINGSFILM, dotiert mit 50.000,00 Euro, gestiftet von der GWFF
Kauwboy
von Boudewijn Koole
(Generation Kplus)

LOBENDE ERWÄHNUNG
Tepenin Ardi Beyond the Hill von Emin Alper
(Forum)

PREISE DER INTERNATIONALEN KURZFILMJURY
GOLDENER BÄR
Rafa
von João Salaviza

PREIS DER JURY–SILBERNER BÄR
Gurehto Rabitto The Great Rabbit von Atsushi Wada

LOBENDE ERWÄHNUNG
Licuri Surf
Licuri Surf
von Guile Martins

EFA SHORT FILM NOMINEE BERLIN
Vilaine Fille Mauvais Garçon Two Ships
von Justine Triet

DAAD KURZFILMPREIS
The Man that Got Away The Man that Got Away von Trevor Anderson
PREISE DER JURYS GENERATION Kinderjury Generation Kplus

GLÄSERNER BÄR FÜR DEN BESTEN FILM
Arcadia Arcadia
von Olivia Silver

LOBENDE ERWÄHNUNG
Kikoeteru, furi wo sita dake Just Pretended To Hear von Kaori Imaizumi

GLÄSERNER BÄR FÜR DEN BESTEN KURZFILM
Julian
von Matthew Moore

LOBENDE ERWÄHNUNG
BINO
von Billie Pleffer
Jugendjury Generation 14plus

GLÄSERNER BÄR FÜR DEN BESTEN FILM
Lal Gece
Night of Silence von Reis Çelik

LOBENDE ERWÄHNUNG
Kronjuvelerna The Crown Jewels von Ella Lemhagen

GLÄSERNER BÄR FÜR DEN BESTEN KURZFILM
Meathead Meathead von Sam Holst

LOBENDE ERWÄHNUNG
663114
von Isamu Hirabayashi

Internationale Jury von Generation Kplus

GROSSER PREIS DES DEUTSCHEN KINDERHILFSWERKS FÜR DEN BESTEN FILM
Kauwboy
von Boudewijn Koole

LOBENDE ERWÄHNUNG
GATTU
von Rajan Khosa

SPEZIALPREIS DES DEUTSCHEN KINDERHILFSWERKS FÜR DEN BESTEN KURZFILM
BINO
von Billie Pleffer

LOBENDE ERWÄHNUNG
L
von Thais Fujinaga

Berlinale Preisträger

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Quelle: Berlinale - Presseabteilung / Presseabteilung Berlinale / website
Berlinale

BVC

Bundesverband Casting bestätigt seinen Vorstand

17-02-2012: Die Mitglieder des Bundesverband Casting (BVC) haben am Rande der Berlinale 2012 ihren Vorstand bestätigt. Erneut lenken Cornelia von Braun als Vorsitzende sowie Stephen Sikder und Uwe Bünker für weitere zwei Jahre die Geschicke des Verbandes. Neu in den Verband aufgenommen wurde Casting Director Kristin Diehle.

Der BVC setzt damit seine erfolgreiche Arbeit der Etablierung des Berufsbildes der Casting Directors im deutschsprachigen Raum sowie der Vernetzung innerhalb der Filmbranche fort. Neben dem intensiven Austausch mit anderen Verbänden konnte der BVC Veranstaltungen wie die traditionelle BVC-Podiumsdiskussion beim Münchener Filmfest sowie die "Casting Night" im Rahmen der Berlinale und von Filmfest München als bestens besuchte Events etablieren. "Wir haben in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht hin zu einem engeren Austausch mit der Filmbranche und konnten damit den Stellenwert unserer Arbeit deutlich hervorheben", so die BVC-Vorsitzende Cornelia von Braun zum Auftakt ihrer dritten Amtszeit.

Als neues Mitglied des BVC konnte Kristin Diehle, Düsseldorf, gewonnen werden. Die studierte Germanistin und Anglistin machte sich 2006 als Casting Director selbstständig. Zu ihren letzten großen Besetzungsarbeiten gehört u.a. FAUST von Alexander Sokurov. Der Film wurde 2011 bei den Filmfestspielen in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.

Der Bundesverband Casting (BVC) vertritt seit 2003 die Interessen der Casting Directors aus dem deutschsprachigen Raum – tätig in den Bereichen Kino, Fernsehen, Theater und Werbung. Zu den zentralen Anliegen gehören die Förderung und Wahrung von Qualitätsmaßstäben bei der Rollenbesetzung sowie die Etablierung, Stärkung und Pflege des Berufbildes des Casting Directors. Der BVC ist Mitglied der Bundesvereinigung der Filmschaffenden.

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Quelle: BVC / website

Berlinale

Mit dabei sind 36 ARD-Koproduktionen.

07-02-2012: "Was bleibt" (SWR/WDR/ARTE) heißt der neue Film von Hans-Christian Schmid, der damit bereits seine vierte Einladung in den WETTBEWERB der Berlinale erhält. Der Film erzählt von einem Familientreffen, bei dem ein Paar und seine erwachsenen Kinder mit bislang unausgesprochenen Wahrheiten konfrontiert werden. Auf eindringliche Weise zeigt Schmid, wie Familien innerhalb weniger Tage auseinanderbrechen und neu zueinander finden. Die Hauptrollen spielen Lars Eidinger und Corinna Harfouch.

Im PANORAMA laufen dieses Jahr vier ARD-Koproduktionen: "Das Meer am Morgen" (BR/NDR/SWR/ARTE) ist Volker Schlöndorffs unter die Haut gehendes Protokoll eines Kriegsverbrechens im Zweiten Weltkrieg: des Befehls zur Erschießung von 150 Geiseln im besetzten Frankreich. Markus Steins und Ringo Röseners Dokumentation "Unter Männern - Schwul in der DDR" (MDR) erzählt von Individualität in einem uniformen System. Zum ersten Mal untersucht ein Film, wie Schwule in der DDR gelebt haben. Knapp zehn Jahre nach "Herr Wichmann von der CDU" bringt Andreas Dresen das Publikum in seiner Dokumentation "Herr Wichmann aus der dritten Reihe" (RBB) auf Stand. Ein neuer tragikomischer Dokumentarfilm über das, was Politik und Demokratie in der rauen Praxis parlamentarischer Arbeit bedeuten. Julian Roman Pölslers "Die Wand" (BR/ARTE) ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Marlen Haushofer. Martina Gedeck spielt darin eine Frau, die eines Morgens in einer Berghütte aufwacht und sich von einer unüberwindbaren, unsichtbaren Wand eingeschlossen findet. Mit einem Hund, einer Kuh und einer Katze stellt sie sich den Herausforderungen ihres neuen Lebens. Die Ursache dieser Wand bleibt rätselhaft.

Das INTERATIONALE FORUM DES JUNGEN FILMS zeigt in diesem Jahr zwei ARD-Koproduktionen: "Parabeton" (WDR) von Heinz Emigholz dokumentiert die Geschichte des Baustoffs Beton. Der Film beginnt mit dem ersten, noch existierenden Kuppelbau aus römischem Beton in Baiae bei Neapel, erbaut im 1. Jahrhundert vor Christi. Dann folgen in chronologischer Abfolge 17 in Italien und Frankreich noch erhaltene Bauwerke des italienischen Bauingenieurs Pier Luigi Nervi (1891-1979). In einem seiner letzten Gespräche reflektiert der im vergangenen Jahr verstorbene Oliver Storz seine persönlichen Erlebnisse. Die Dokumentation "Oliver Storz - Lawinen der Erinnerung" (SWR/WDR/ARTE) von Dominik Graf ist eine Hommage an den vielfach ausgezeichneten Dramaturg, Drehbuchautor und Regisseur.

In der PERSPEKTIVE DEUTSCHES KINO laufen zwei weitere ARD-Koproduktionen: Mit tiefgründigem Witz bürstet Regisseur Soleen Yusef in "Trattoria" (SWR/BR/ARTE) die gängigen Konventionen des Mafia-Films gegen den Strich: Die 19-jährige Lea (Anna Herrmann) nimmt Kontakt zu ihrem - ihr bisher unbekannten - Vater Bosse (Uwe Preuss) auf. Der liebevolle Kleinkriminelle und Besitzer einer Trattoria ist von dem plötzlichen Anruf seiner Tochter ziemlich überrumpelt. Er möchte Lea nicht an sich heranlassen, um sich weiterhin seiner gewohnten mafiösen Welt hinzugeben. Doch Lea lässt sich nicht so leicht abwimmeln. "This Ain't California" (MDR/RBB/ARTE) erzählt die Geschichte dreier Teenager, die auf dem Asphalt der bröckelnden DDR der 80er Jahre ausgerechnet das Skateboard für sich entdecken. Eine Mischung aus Inszenierungen und Archivmaterial erlaubt einen unkonventionellen Blick auf das Universum Jugendlicher in der späten DDR. Regisseur Marten Persiel erzählt eine Geschichte von Spaß, Rebellion und dem Mut zur Selbstbestimmung.

In der Sektion GENERATION läuft der Kurzfilm "Crazy Dennis Tiger" (RBB), in dem Regisseur Jan Soldat die Geschichte von zwei 15-jährigen Brüdern in einer brandenburgischen Kleinstadt erzählt.

Das internationale Publikum der Berlinale, das sich über den aktuellen Stand des deutschen Films informieren will, findet in der Sektion GERMAN CINEMA - LOLA@BERLINALE 17 ARD-Koproduktionen. Beim EUROPEAN FILMMARKET, der sich an Verkäufer und Journalisten aus aller Welt wendet, ist die ARD mit weiteren neun koproduzierten Filmen vertreten.

Für alle, die über Filme und Stars auf der Berlinale informiert sein wollen, aber nicht vor Ort am roten Teppich stehen können, hält die ARD ein umfangreiches Angebot bereit. Im Ersten präsentiert Dieter Moor am Dienstag, 14. Februar, um 00.00 Uhr eine Spezialausgabe "ttt" über die 62. Internationalen Filmfestspiele. Im Mittelpunkt der "Brisant"-Sendungen zur Berlinale werden wieder die prominenten Gäste des Festivals stehen. Anke Engelke wird für das ARD-Morgenmagazin vom 13. bis zum 17. Februar täglich live vom Berlinale-Palast berichten. Als langjähriger Berlinale-Partner begleitet der Rundfunk Berlin-Brandenburg das Festival elf Tage lang mit Berichten in Radio, Fernsehen und Internet - ein multi-medialer Programmschwerpunkt für den Sender.

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Quelle: ARD - Pressedienst / website

Max Ophüls Preis

Die Preise des 33. Filmfestivals Max Ophüls Preis sind vergeben

22-01-2012: Am Samstag, dem 21. Januar 2012, wurden in Saarbrücken im Rahmen des 33. Filmfestivals Max Ophüls Preis die Gewinner ausgezeichnet.
Der MAX OPHÜLS PREIS 2012: MICHAEL; Regie: Markus Schleinzer (Österreich 2011)

Lobende Erwähnung der Jury an MARY & JOHNNY; Regie: Samuel Schwarz & Julian M. Grünthal (Schweiz 2011) und DIE UNSICHTBARE; Regie: Christian Schwochow (Deutschland 2011)

Der PREIS DER SAARLÄNDISCHEN MINISTERPRÄSIDENTIN: TRANSPAPA; Regie: Sarah Judith Mettke (Deutschland 2012)

Der SR/ZDF-Drehbuchpreis: MIKE; Regie: Lars Blumers (Frankreich 2011)

Der Publikumspreis Langfilm: PUPPE, ICKE & DER DICKE; Regie: Felix Stienz (Deutschland 2011)

Der Preis der Jugendjury: FESTUNG; Regie: Kirsi Liimatainen (Deutschland 2011)

Der Interfilmpreis: DR. KETEL; Regie: Linus de Paoli (Deutschland 2011)

Der Preis für die Beste Nachwuchsdarstellerin: Peri Baumeister – TABU – ES IST DIE SEELE EIN FREMDES AUF ERDEN; Regie: Christoph Stark (Deutschland, Österreich, Luxemburg 2011)

Der Preis für den Besten Nachwuchsdarsteller: Michael Fuith – MICHAEL; Regie: Markus Schleinzer (Österreich 2011)

Der Preis für den Besten Dokumentarfilm: DER PAPST IST KEIN JEANSBOY; Regie: Sobo Swobodnik (Deutschland, Österreich 2011)

Der Preis für den Mittellangen Film: HEILIG ABEND MIT HASE; Regie: Lilli Thalgott (Deutschland 2011)

Der Kurzfilmpreis: DVA; Regie: Mickey Nedimovic (Deutschland 2011)

Lobende Erwähnung der Jury an KORPUS; Regie: Flo Baumann (Schweiz 2011)

Der Publikumspreis Kurzfilm: MÄDCHENABEND; Regie: Timo Becker (Deutschland 2011)

Der Förderpreis der DEFA-Stiftung: DAS DING AM DEICH – VOM WIDERSTAND GEGEN EIN ATOMKRAFTWERK; Regie: Antje Hubert (Deutschland 2012)

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Quelle: Max Ophüls Preis / website

Allianz Deutscher Produzenten

Produzentenallianz-Gesamtvorstand stimmt Tarifabschluss zu

22-02-2012: Der Gesamtvorstand der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen hat in seiner Sitzung am 30. No­vem­ber einstimmig dem Tarifabschluss zugestimmt, auf den sich die Pro­duzentenallianz mit ver.di am 21. November 2011 in Berlin geeinigt hatte. Der Mantel­tarifvertrag von 2009 wird um zwei Jahre bis zum 31. Dezember 2013 verlängert. Damit bleibt es vor allem auch bei den bis­he­rigen flexiblen Arbeitszeiten im Produktionsbereich.

Zum 1. Juli 2012 steigen die Wochengagen am Set um 35 Euro, was be­zo­gen auf das ganze Jahr eine durchschnittliche Erhöhung von bis zu 1,75 % bedeutet. Zum 1. Januar 2013 steigen die Wochengagen der jeweiligen Tätigkeiten dann um weitere 10 Euro, was bezogen auf das ganze Jahr eine durch­schnittliche Erhöhung um ca 1 % bedeutet. Zusätzlich steigen die tariflichen Gagen zum 1. Januar 2013 um 2 %.

Download des neuen Manteltarifvertrages

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Quelle: Produzentenallianz / website
Berlin

Berlinale

DER MUSIK BILDER UND BEWEGUNGEN GEBEN – DIE ERSTEN PREISTRÄGER DER BERLINALE SHORTS 2012 FÜR DEN DAAD KURZFILMPREIS UND DER BERLIN SHORT FILM NOMINEE FOR THE EUROPEAN FILM AWARDS

Berlinale

18-02-2012: Die prominent besetzte Internationale Jury für den besten kurzen Film, Emily Jacir, eine der bedeutendsten zeitgenössischen Künstlerinnen aus dem Nahen Osten, Sandra Hüller, renommierte und vielfach ausgezeichnete Film- und Theaterschauspielerin, Gewinnerin des Silbernen Bären 2006 für ihre Darstellung in Requiem (R: Hans-Christian Schmid) und David OReilly, in Kalifornien ansässiger, irischstämmiger Filmemacher, der für seine innovativen Animationen bekannt ist, und Gewinner des Goldenen Bären für den besten Kurzfilm 2009 für seinen Film Please Say Something, vergibt den DAAD Kurzfilmpreis und den Berlin Short Film Nominee for the European Film Awards an folgende Produktionen:

Der DAAD Kurzfilmpreis des Berliner Künstlerprogramms des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) geht an den Regisseur Trevor Anderson aus Kanada für seinen Film The Man That Got Away. Das Musical des Regisseurs erzählt die Lebensgeschichte seines Großonkels aus der kanadischen Provinz. Onkel Jimmy war schon als Kind klar, dass er schwul ist, dass sich das nicht gut anfühlte, dort zwischen Mechanikern und Defensivspielern im lokalen Baseballteam, und der sich entsprechend auf den Weg machte - aus der Provinz in die große Stadt - der Spirale des Lebens folgend. Die Jury begründet ihre Entscheidung mit den Worten: „Dieser exzentrische Film setzt mit einer herausragenden Musik und Choreographie eine heitere, persönliche Erzählung um, die voller Emotionen ist.“

Trevor Anderson war 2009 bei den Berlinale Shorts mit dem kurzen Film The Island vertreten. Der DAAD Kurzfilmpreis beinhaltet einen dreimonatigen Arbeitsaufenthalt in Berlin. Stipendiaten der Sparte Film des Künstlerprogramms sind und waren u.a. Avi Moghrabhi aus Israel, Xiaolu Guo aus China, Asghar Farhadi aus dem Iran, Gewinner des Goldenen Bären 2011 für seinen Spielfilm Nader und Simin – Eine Trennung.

Die Nominierung für den Besten Europäischen Kurzfilm, der Berlin Short Film Nominee for the European Film Awards, geht an den Film Vilaine Fille Mauvais Garçon (Two Ships) von Justine Triet aus Frankreich. Die Produktion ist das Spielfilmdebüt der Bildenden Künstlerin und spiegelt das junge, wilde, zerrissene Großstadtleben zweier Nachtschwärmer um die 30 wider: Thomas, ein junger, abgebrannter, alleinstehender Künstler. Laetitia, eine attraktive, intelligente, junge Frau auf hohen Schuhen. Eine Party. Ein Tanz. Eine Aufforderung. Zusammen teilen die beiden die Nacht zwischen Krankenhaus und Bett, zwischen Leichtigkeit und Drama. Sie sind die hell leuchtenden Sterne, die den Malereien eine Tiefe geben. Die Begründung der Jury: „Ein Versuch, die Geschichte zweier einsamer Charaktere zu erzählen, die inmitten der immer wieder hereinbrechenden Last der Wirklichkeit auf der Suche nach einem Moment der Leichtigkeit sind. Mit quasi-dokumentarischen Mitteln gelingt es der Regisseurin, uns die Protagonisten so nahe zu bringen, dass sie uns realistisch erscheinen.“

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Quelle: Berlinale - Presseabteilung / Presseabteilung Berlinale / website
Berlinale

Das ZDF und die 62. Berlinale

Zahlreiche Programmbeiträge / Vier Kinokoproduktionen im Wettbewerb

07-02-2012: Die 62. Berlinale findet vom 9. bis zum 19. Februar 2012 in Berlin statt. Das ZDF als Hauptmedienpartner – die Medienpartnerschaft wurde bis ins Jahr 2013 verlängert – wird mit Sondersendungen und aktueller Berichterstattung auch in diesem Jahr umfassend über das wichtigste internationale Filmfest in Deutschland berichten.

Die tägliche Berichterstattung umfasst Beiträge im "Morgenmagazin", bei "Volle Kanne", im "Mittagsmagazin", in "Leute heute", in "heute" sowie im "heute-journal". Ein "nachtstudio" mit dem Thema "Hundert Jahre Filmproduktion in Babelsberg" und dem Gast Dieter Kosslick wird am Sonntag, 12. Februar 2012, 0.35 Uhr, ausgestrahlt. Auch "logo!" widmet sich dem runden Geburtstag von Babelsberg. In drei "aspekte"-Sendungen zur Berlinale sind die beiden neuen Moderatoren zu sehen: Katty Salié und Tobias Schlegl. Die Sendetermine: Freitag, 10. Februar 2012, 23.00 Uhr, Donnerstag, 16. Februar 2012, 0.30 Uhr (aspekte extra), und Freitag, 17. Februar 2012, 0.15 Uhr. Mehr Informationen dazu finden interessierte Nutzer unter www.berlinale.zdf.de.

Mit Christian Petzolds neuem Film "Barbara" und dem Drama "Gnade" von Matthias Glasner haben es zwei ZDF-Kino-Koproduktionen in den internationalen Wettbewerb der Berlinale geschafft. ZDF/ARTE zeichnet mit den Produktionen "Meteora" und "Tabu" verantwortlich für zwei weitere Wettbewerbsbeiträge.

Auch im Digitalkanal ZDFkultur dreht sich zur besten Sendezeit einiges um das Filmfest in der Hauptstadt: Unter dem Titel "Berlinale Youngsters" werden 31 Koproduktionen, Dokumentar- und Spielfilme der ZDF-Redaktion "Das kleine Fernsehspiel" präsentiert und vom Sonntag, 5., bis Sonntag, 19. Februar 2012, jeweils ab 20.15 Uhr gezeigt. Zu sehen sind ausgewählte Festivalbeiträge der Nachwuchsredaktion, die zwischen 2001 und 2010 auf den Filmfestspielen in Berlin zu Gast waren. Am 5. Februar startete die Reihe mit dem Gewinner des Goldenen Bären 2006, "Esmas Geheimnis" von Jasmila Zbanic.

Weitere Highlights der Reihe "Berlinale Youngsters" sind der Wettbewerbsfilm "Shahada" (2010) von Burhan Qurbani am Dienstag, 7. Februar, und am ersten Berlinale-Tag Donnerstag, 9. Februar, ein Berlin-Schwerpunkt mit "Berlin is in Germany", "Der Glanz von Berlin" und "Wie Matrosen". Nähere Infos zur Reihe "Berlinale Youngsters" gibt es unter www.zdfkultur.de.

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Quelle: ZDF Pressestelle / website

Fernsehen

digital

18-01-2012: Am 21. Januar sind es noch 100 Tage, dann wird die analoge Satellitenübertragung für Fernsehen und Radio eingestellt. Alle deutschen TV-Sender verbreiten ihre Programme ab 30. April 2012 um 3 Uhr früh über Satellit nur noch digital.

Um weiterhin fernsehen zu können, müssen bis dahin die Haushalte, die noch analog über Satellit empfangen, dringend auf digitalen Empfang umstellen. Wer jetzt noch nicht umgestiegen ist, sollte sich rasch um Geräte und Zubehör kümmern, um möglichen Engpässen bei Fachhandel und Fachhandwerk zu entgehen. Auch Betreiber von Mehrteilnehmer- oder Kabelanlagen, die noch nicht auf die digitale Signalzuführung umgestellt haben, sollten jetzt schnell handeln.

Mit einer weiteren Aktionswoche werden die Fernsehsender ihre Informationskampagne deshalb noch einmal verstärken und die verbleibende Zeit nutzen, um insbesondere in den Programmen auf die Abschaltung des analogen Satellitensignals hinzuweisen.

Im laufenden Programm wird vor allem der Einsatz von Laufbändern bzw. Einblendungen mit Hinweis auf die bevorstehende Abschaltung intensiviert. Diese werden ausschließlich über den analogen Verteilweg ausgestrahlt und erreichen lediglich die noch betroffenen Satelliten-Haushalte. Darüber hinaus werden erneut u.a. zahlreiche redaktionelle Servicebeiträge sowie Fernseh- und Radiospots gesendet. Videotexte und Internet-Angebote bieten weiterhin hilfreiche Informationen.

Unter der Federführung des Projektbüros "klardigital 2012" fanden bereits seit April 2011 mehrere Aktionswochen mit umfangreichen Maßnahmenpaketen statt, um frühzeitig auf die Abschaltung hinzuweisen und die betroffenen Zuschauer aufzuklären.

"klardigital 2012" ist eine Initiative der Landesmedienanstalten in Zusammenarbeit mit ARD, Mediengruppe RTL Deutschland, ProSiebenSat.1 Media AG, VPRT und ZDF. Ihre Aufgabe ist die Information der betroffenen Satellitenhaushalte sowie die Beratung von Fachhandel, Fachhandwerk, Wohnungswirtschaft und Kabelnetzbetreibern.

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Quelle: ARD - Pressedienst / website

"Abgedreht und abgelehnt"

Podiumsdiskussion zur sozialen Absicherung von Film- und Kulturschaffenden

17-01-2012: am 24.01.2012
Ort: Berlin, Urania, Loft A


Im Jahr 2009 wurde die Sozialgesetzgebung dahingehend geändert, dass Film- und Kulturschaffenden ein verbesserter Zugang zum Arbeitslosengeld I ermöglicht werden sollte. Nun werden die Auswirkungen der Änderungen untersucht und das Gesetz überprüft. Genau an diesem Punkt stehen Politk, Kulturschaffende und Gewerkschaften heute.

Der BundesFilmVerband (BFV) in ver.di führte im Sommer 2011 eine Studie zum ALG I Bezug von Film- und Kulturschaffenden durch. Die Ergebnisse geben Auskunft über die Wirkungslosigkeit des Gesetzes unter den bestehenden rigiden Anwendungsregelungen. Nach wie vor gilt, dass die Hartz-Reform die befristet Beschäftigten aus dem Kulturbereich in existenzielle Schwierigkeiten bringt. Nach der Gesetzesänderung haben noch etwa 50.000 Kultur-, Medien- und Filmschaffende keinen Anspruch auf ALG I in den Beschäftigungspausen, obwohl sie während ihrer Beschäftigung häufig hohe Beiträge an die Arbeitslosenversicherung leisten. Über diese Missstände soll diskutiert und die Problematik an die Vertreter_innen der Politik herangetragen werden.

connexx.av und der BundesFilmVerband (BFV) in ver.di laden ein zur Präsentation der Studie mit anschließender Podiumsdiskussion. „Abgedreht und abgelehnt - Studienergebnisse zum ALGI-Bezug von Film- und Kulturschaffenden" durch Frau Prof. Dr. Bührmann, Leiterin des Instituts für Soziologie an der Universität Göttingen.

Dienstag, 24. Januar
um 19.00 Uhr (Einlass ab 18 Uhr)
in der Urania Berlin, Raum: Loft A, An der Urania 17, 10787 Berlin.

Auf dem Podium stellen sich der Diskussion
Frank Werneke, stellvertretender ver.di Vorsitzender
Gitta Connemann, CDU
Reiner Deutschmann, FDP
Angelika Krüger-Leißner, SPD
Agnes Krumwiede, Bündnis 90/Die Grünen
Sabine Zimmermann, Die Linke
Moderiert durch den Journalisten Jan Lerch, Programmchef von tape.tv.

Anmeldung und Info: Kathlen Eggerling, connexx.av Berlin

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Quelle: connexx.av / website

Amnesty-Jury

BIRGIT MINICHMAYR UND AYAT NAJAFI IN DER AMNESTY-JURY AUF DER BERLINALE 2012

05-01-2012: Die Amnesty-Jury auf der diesjährigen Berlinale ist komplett: Schauspielerin Birgit Minichmayr ("Alle Anderen", "Der Knochenmann", "Kirschblüten - Hanami" u.a.) und Regisseur Ayat Najafi ("Football Under Cover" u.a.) werden gemeinsam mit Markus Beeko (Amnesty International) über den Amnesty International Filmpreis auf der Berlinale 2012 entscheiden. Nominiert werden Filme aus den Sektionen Wettbewerb, Panorama, Forum und erstmals Generation. Amnesty International vergibt auf der Berlinale zum achten Mal einen Filmpreis.

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Quelle: Jelly Press / website

Berlinale

BENOÎT JACQUOTS LES ADIEUX À LA REINE ERÖFFNET DIE 62. BERLINALE

04-01-2012: Der mit internationalen Stars wie Diane Kruger (Inglourious Basterds), Léa Seydoux (Midnight in Paris) und Virginie Ledoyen (L’armée du crime) besetzte Historienfilm Les Adieux à la reine wird am 9. Februar 2012 im Berlinale Palast als Weltpremiere die 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin eröffnen.

Der französische Regisseur Benoît Jacquot (Tosca, Villa Amalia, Au fonds des bois u.v.m.) schildert in seiner Verfilmung des gleichnamigen preisgekrönten Romans von Chantal Thomas die ersten Tage der Französischen Revolution aus der Sicht der Dienerschaft in Versailles. So entsteht ein dramatisches Geschichtsbild mit ironischen Zwischentönen, das auch Parallelen zur Gegenwart zeigt.

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Quelle: Berlinale / website

Kinderfilm

Ermittlungen gegen Kinderfilm GmbH durch die Gewerbeaufsicht dauern an

21-12-2011: Gewerbeaufsicht und Polizei wurden mehrmals ans Set der ZDF-Produktion „Sechs Schwäne“ gerufen! 15, 16, 17 Stunden Arbeitszeit pro Tag und 8, 7, 6 Stunden Ruhezeit bei den betroffenen Filmschaffenden sprechen eine eindeutige Sprache! (Wir berichteten: BFV-Newsletter 10/2011). Die Behörde in Halle konnte bestätigen, dass Ermittlungen gegen die Kinderfilm GmbH laufen. Genauere Auskünfte dürfe die Behörde aber nicht geben, da es sich um ein laufendes Verfahren handele und daraus keine Informationen weitergegeben werden dürfen. In welchem Umfang und wer alles mit einer Ordnungswidrigkeitsstrafe zu rechnen hat, bleibt also vorerst Geheimnis der Behörde und der Betroffenen selbst. Vermutlich hat es aber auch die Produktionsleitung getroffen, denn die hat die Bedingungen und die Einhaltung der Gesetze und Regelungen durchzusetzen. Tut sie das nicht, gefährdet sie Menschen - Kollegen am Set! Darum werden Ordnungswidrigkeitsverfahren (diese werden immer nur gegen natürliche Personen geführt) gegen die verantwortlichen am Set eingeleitet. Das sollten die Produktionsleiter wissen und vor allem danach handeln! Auch wenn es dem Regisseur nicht gefällt!

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Quelle: Connexx-av / website

Hartz IV

Schauspieler-Gagen: Wer verdient wieviel?

13-07-2011: Die Stars spielen tolle Rollen und kassieren hohe Gagen, doch die meisten Schauspieler können von ihrem Job nicht leben.

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Quelle: TV Spielfilm / website
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